DMX RDM CONTROLLER FREE


RDMCONTROL FEATURES

Die Applikation RDMCONTROL ist ein vielfältig einsetzbarer RDM Controller, der im Gegensatz zu anderen Anwendungen dieser Art zahlreiche weitere Möglichkeiten bietet. Dazu zählen: Somit kann man z.B. einfach Gerätekonfigurationen aus Standard-Setups oder eigenen Bibliotheken erstellen, oder Komplett-Setups zur Dokumentation sichern, oder... oder...
 
RDMCONTROL wendet sich sowohl an den Anwender als auch an den Geräte-Entwickler, da alle RDM Systemkommandos vollständig in einem Logfile erfasst werden, das sich natürlich ebenfalls exportieren und dann in Ruhe nachvollziehen lässt.

DIG EXTENDED COMMANDS

Die RDM Normen (und das sind z.B. die ANSI Standards E1.20 und E1.37) definieren zahlreiche Standard-Kommandos und deren spezielle Befehlssyntax, die jeweils durch eine Befehlsnummer (PID) gekennzeichnet sind. Als Anwender muss Sie das nicht interessieren, als Entwickler sind die Standards (sind über den ANSI Webshop verfügbar) die Referenz. Noch nicht genormte Feaatures werden über Befehlserweiterungen abgebildet, die sogenanntan MANUFACTURER SPECIFIC COMMANDS (MSC), die Hersteller selbst festlegen können. Dabei gibt es einfache (SMSC) und komplexe (CSMC) Komandos. Mehrere Hersteller haben sich in der DIG (DMX RDM INTEREST GROUP) zusammengeschlossen, um hier einheitliche Befehlsdefinitionen zu verwenden. Alle diese Kommandos sind in dem DMX RDM MANUAL im Detail beschrieben. Das DMX RDM MANUAL steht auf unserer Seite zum kostenlosen Download bereit.
Die Applikation RDMCONTROL unterstützt DIG SMSC und CSMC.

RDM DEVICE LIST

  Drücken Sie nach Programmstart den Knopf DISCOVER, dann erstellt RDMCONTROL eine Liste der gefundenen Busteilnehmer., Diese wird zugleich auch zur Erstellung eines DEVICE GRID (siehe unten) benutzt. Hierzu werden die wichtigsten Parameter wie Gerätekennung (UID), Startadresse, Betriebsmodus (Personality) und Slot-Count, Bezeichnung (Device-Label) und die Sub-Device-Konfiguration) der angeschlossenen Responder ermittelt.

 

RDM CONFIGURATION TAB

  Wählen Sie mit der Maus einen Eintrag aus der DEVICE LIST aus oder drücken Sie die darunter platzierte GET Taste, dann erfolgt automatisch eine vollständige Auslesung dieses Responders.
 
Alle Daten werden auf den verfügbaren Tabs dargestellt, blättern Sie ruhig einmal durch alle Möglichkeiten (mehr Details zu den einzelnen Tabs weiter unten).
 
Um einen Eintrag zu ändern, muss dieser überschrieben werden (z.B. Startadresse oder Device Label) oder per Up/Down-Taste aus den verfügbaren Optionen ausgewählt werden (z.B. Personality)
 
Danach mit dem jeweiligen SET-Button die Werte in den Responder schreiben.

 

HOÖD MODES

  Für spezielle Fälle (etwa mehrere Eingänge oder andere Bezeichnungen) passen sich die Masken automatisch an. Die RDM-Parameterwerte können bei Bedarf immer dem Logfile entnommen werden.

 

DMX FADER PANEL

  Sofern der Responder Faderbezeichnungen anbietet, werden diese nach der vollständigen Auslesung (GET) des betreffenden Devices im Faderpanel angezeigt. DIG-Produkte können auch benutzerspezifische Slot-Label verwalten; das Feature muss dazu jedoch auf dem SPECIAL Tab eingeschaltet werden (User Slot Labels).

 

DMX/RDM SIGNAL QUALITY

  Der Kommunikationsstatus ist für Entwickler und Systemadministratoren interessant, denn er zeigt die Fehlerstatistik bei der DMX RDM Übertragung an. RDM Übertragung ist anspruchsvoller als DMX Übertragung, da die Datentelegramme stets nur einmal gesendet werden (bei DMX repetierend), und der "Sender" bei der Rückmeldung (also der jeweilig angesprochene Responder) ja irgendwo auf der DMX-Leitung liegen kann (bei DMX ist der Sender immer am Anfang). Daher müssen Leitungslänge, Leitungsimpedanz und Leitungsabschluss (Terminerung) hier besonders beachtet werden.
 
MUTE- und UNMUTE-Befehle greifen in die Systemarchitektur ein und sind bei den meisten Controllern daher nicht zu finden. Mit RDMCONTROL haben Sie hier Zugriff. Bitte beachten Sie, dass Systemflags bei einem kompletten Geräte-Neustrt von diesem neu gesetzt werden. Die Buttons werden bei einem vollständigen Auslesen des Responders aktiviert und dazu die ansprechende Device-UID angezeigt.

 

GRAPHIC MOUSE PATCHING

  Zum Patch-Tab gehört die aktuelle Device-List: jedes her verzeichnete Gerät wird mit der von ihm geforderten Slotbelegung angezeigt. Das aktuell angewählte wird in lila dergestellt, alle anderen in grün. Überlappungen werden angezeigt. Lesen Sie zunächst alle Startadressen mit der Taste READ aus, schieben Sie dann die Blöcke mit der Maus wie gewünscht und speicherm Sie das Ergebnis mit WRITE ab. Schneller lässt sich eine Adressvergabe für ein komplettes Set sicherlich nicht bewerkstelligen.
 
Die Änderungen werden auch im DEVICE GRID übernommen, das sich für anderweitige Weiterverarbeitung in einem Spreadsheet-kompatiblen .csv-Format abspeichern lässt. So lassen sich Setups einfach in die Faktura oder technische Projektdoku übernehmen.

 

RDM DEVICE GRID

Das DEVICE GRID fasst alle wichtigen Parameter aller verfügbaren Geräte zusammen und bietet so die Möglichkeit einer schnellen Konfiguration. Klicken Sie den gewünschten Parameter mit der rechten Maustaste, editieren Sie den Wert im Pop-Up Menü und klicken Sie SET. Das Grid wird statt des Logs eingeblendet, wenn dies über die Checkbox "Logfile" deaktiviert wird.
Wichtig zu wissen: Device-UID, SubDevice-ID und mit n/a gekennzeichnete Werte sind nicht veränderbar. Ebenso werden für SubDevices keine Device-Label akzeptiert, da diese vom jeweiligen Responder selbst bereitgestellt werden.

 

ZURÜCK ZUR DMX512 HOMEPAGE

 


(c) Eckart Steffens 2026

Letztes Update: 12.08.2026 (C) dmx512 2026